Donnerstag, 8. November 2012

7.1 Nachtrag

Die Suchbegriffe die ich zu dem Thema des Armenier Völkermordes durch die Datenbanken der Historical Abstracts geschickt habe sind eigentlich so gut wie die selben dich ich schon in der Übungsaufgabe 4 bearbeitet hatte.
Der Begriff „Armenian Genozid“ ergab 235 Treffer, wobei die überwiegende Mehrheit der Treffer Artikel in Zeitschriften sind, es sind insgesamt 10 Bücher in den Datenbanken zu dem Thema zu finden. Da jeder Genozid ein enzigartiger ist, so wie die Menschen die dabei umkamen auch alle einzigartig waren, hat jeder Genozid auch seien eigenen Namen so bezeichnet man die Vernichtung der Jüdischen Bevölkerung als Shoa, die Vernichtung der Ukrainischen Bauern als Holodomor und die Tötung der Armenier wird als Aghet bezeichnet. Dieser Namen scheint sich aber nicht so gut eingebürget zu haben wie seine unrühmlichen Nachfolger. Zu dem Begriff Aghet erscheint kein einziger Treffer.
Das das Thema untrennbar mit der Jungtürkischen Revolution zusammenhängt, ist der nächste Begriff den ich verwendete: „Young Turk Revolution“ Wie ich vermutet habe ist der Begriff weitaus verbreiteter als Aghet. Er ergab 121 Treffer, wobei manche einfach für mein Thema zu allgemein waren oder sich mit Details beschäftigten die an meinem Thema völlig vorbeigingen.
Der nächste Begriff den ich Untersuchte war das Triumvirat dessen Mitglied Talaat Pascha der Oberste Aufseher und Organisator von „Deportationen“ in Berlin von einem Betroffenen des Völkermordes erschossen wurde. Zu meiner Überraschung ergab der Begriff „Dictatorial Triumvirat Young Turk“ überhaupt keinen Eintrag.

Weblogs

Ich muss gestehen das ich im Laufe meines Studiums eher selten auf Weblogs zugegriffen habe. Es liegt unter anderem auch daran das ich den Eindruck hatte das dieses von bestimmten Professoren durch aus nicht gerne gesehen wurde – höchstens als Ergänzung zu der „normalen Recherche“. Aus diesem Grund ist meine Erfahrung mit den Weblogs eine äußerst dürftige, dennoch hält mich das nicht davon ab eine Meinung über sie zu haben. Weblog wie auch „normale“ Blogs haben eine schier unendliche Fächerung. Soll heißen es gibt Blogs so gut wie über jedes Thema und so wie sie sich breitgefächert präsentieren genau so breit flächig ist auch die Qualität der einzelnen Blogs. So das man ohne schlechtes Gewissen sagen kann das die Weblogs sowohl positive als auch negative Seite haben. In meinem Verständnis überwiegt jedoch die positive Seite. Diese Blogs haben manchmal einen ähnlichen Zugang wie die Zeitschriften, soll heißen Autoren veröffentlichen deren Forschungen die Vielleicht irgendwann auch in gebundener Form zu sehen sind. Auf den Blogs dieser Autoren ist aber die Entstehungsgeschichte in vielen Artikeln schon vor der gedruckten und endgültigen Form nachzulesen. Und natürlich ist durch diese Möglichkeit der direkte Kontakt zu dem Autor sehr erleichtert und somit auch der Wissensaustausch. Eine der Negativen Punkte dieser Entwicklung ist natürlich die Flut von Weblogs bzw. Informationen die an den Leser eine zwar nicht völlig neue Aufgabe stellen aber diese alte Aufgabe durchaus verstärkt - in einem Maße der so vor 10 Jahren nicht der Fall war. Diese Aufgabe heißt im Volk „die Spreu von dem Weizen trennen“. Bei den Weblogs ist es also wie mit dem Ganzen Internet – es ist eine Erleichterung da man leichter an die Informationen kommt. Doch ist die Leserkritik, also die Fähigkeit Wissenschaftliche Texte von Pseudowissenschaftlichen zu unterscheiden, um so viel wichtiger geworden wie die Technik den Zugang zu den Informationen erleichtert hat.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

10

Die Diskussionsliste des H SOZ U Kult war für mein Thema bis jetzt die erfolgreichste. Etwa fünfzig Ergebnisse die direkt mit meinem Thema zu tun hatten wurde sofort rausgefiltert. Jedoch ist auch viel Ideologischgefärbtes dabei, so wie man es bei so einen Thema auch erwartet. Der Andere Diskussionsforum meldete, obwohl ich den Suchbegriff richtig geschrieben hatte einfach einen Fehler.

9

Die Erste Suchmaschine die ich mit dem Stichwörtern „Armenier Völkermord“ gefüttert hatte war Google. Wie zu erwarten waren 300.000 Ergebnisse in 30 Sekunden abrufbar. Vieles davon Stammt aber einfach aus Foren in denen sich Radikale Türken mit anderen Radikalen und manchmal auch mit durchaus kompetenten Menschen darüber streite ob es den Völkermord überhaupt gab. Über die verschiedenen fachspezifischen Datenbanken findet sich sehr viel rund um den Genozid. Denoch ist dabei die Sammlung des armenozid.net als Quelle unübertroffen. Google bietet dabei einen ersten Überblick aber zur Vertiefung des Themas sind die professionellen Datenbanken besser geeignet.

8

Aus irgendeinem Grund möchte Wiki meine Quellennachweise nicht annehmen da ein / irgenwo fehlt.

7

Gerade bei einen so umstrittenen Thema wie dem Genozid an den Armeniern empfiehlt es sich nicht auf Wikipedia zurückzugreifen. Wikipedia ist ein Überblicksbeschaffer, jedoch sollte man nicht dazu übergehen es als eine Unzweifelhafte Quelle anzusehen. Was jedoch nicht heißt das man sie nicht benützen sollte. Es ist eigentlich wie mit dem ganzen Internetrecherche, sie erleichtert die Arbeit eines Historikers einerseits, andererseits eröffnet sie auch neues Fehler Möglichkeiten die nur Aufgehoben werden Können wenn man neben der sehr Wichtigen Internetrecherche auch andere seriöse Quellen dazu zieht. Eine andere gute seite der Wikipedia ist dieses das man (nicht immer) gute Literaturhinweise zu dem Thema bekommt.

6

Eine Kleine Auswahl an Datenbanken die bei meinem Thema hilfreich sind:

Datenbankverzeichnisse der UB Wien:
Fachgebiet = Historische Wissenschaften, Untergruppe = Mittelalter (61 Datenbanken, 20 frei zugängliche Datenbanken)
BASE – Bielefeld Academic Search Engine
Codices Electronici Sangallenses- Virtuelle Bibliothek
ÖNB:
historicum.net – Geschichtswissenschaften im Internet
Historische Bibliographie Online

5

Das erste Schlagwort mit dem ich im „Katalog des österreichischen Bibliothekenverbunds“ suchte war naturgemäß einmal „Armenier Völkermord“. Es ergaben sich 4 Treffen, wobei nicht viel brauchbares dabei war. Da jeder Völkermord einzigartig ist, da auch jeder Mensch der in einem Völkermord zugrunde geht einzigartig ist, hat jeder Völkermord einen eigenen Namen. Der Armenische heißt „Aghet“ und so suchte ich nach dem Stichwort. Es scheint so als wäre dieser Namen noch nicht in die Öffentlichkeit vorgedrungen den die Ergebnisse waren enttäuschend. Nicht ein einziger Treffer war dabei. Bei der Universitätsbibliothek hatte ich mehr Erfolg. Zu dem ersten Stichwort hatte ich 69 Treffer. Selbst bei dem Eigennamen des Genozids wurden immer noch 13 Treffer ermittelt, von den 3 zu gebrauchen waren.

Vier

Ich habe vor allem in der Fachbereichsbibliothek der Geschichtswissenschaften recherchiert, und habe im Großen und Ganzen recht viel zu meinem Thema gefunden.  Die Beste Internet Quelle ist wohl ohne Zweifel die Seite armenozid.net die ein Archiv aus der nahezu die gesammte Koorespondenz des Europäischen diplomatischen Chors hat. Dazu gehören die Dokumente der Deutschen, Britischen und Dänischen Diplomatie. Die Dokumente der damals mit den Osmanen verbündeten Deutschen sind dabe amvollständigsten und am aufschlussreichsten. Nichtsdestotrotz gestaltete sich die Internetrecherche durchaus schwierig, denn das Thema ist in der Türkei nicht nur Tabuisiert sondern auch Kriminalisiert, so das es auch viele Seiten im Internet gibt die eher ein propagandistischen Zugang zum Thema haben als einen Wissenschaftlichen. Merkwürdigerweise hat der Brockhaus keinen einzelnen Eintrag zum Völkermord an den Armeniern. Dieser wird lediglich an mehreren Stellen (der Geschichte Armeniens und dem Eintrag über den Völkermord allgemein) erwähnt. Eine umfangreichere Sammlung an Materialien über das Thema bekommt man bei diesen Seiten:
Österreichischer Bibliothekenverbund- Gesamtkatalog
Österreichische Nationalbibliothek

Freitag, 22. Juni 2012

Übungsaufgabe 3

Das von mir in diesem Blog behandelte Thema ist der Völkermord an den Armeniern. Ich hatte schon in einem Früherem Semester kurz dieses Thema angeschnitten und finde es wäre eine gute Gelegenheit die anzuwendenden Suchmechnisemen zu benutzen.

Dienstag, 19. Juni 2012

Übungsaufgabe 2

Da ich auf südosteuropäische Geschichte spezielaisiert bin hatte ich bis jetzt was die elektronische Recherche an geht meist die folgenden Portale verwendet: http://scindeks.ceon.rs/
Srpski Citatni Index ist eine serbische Seite die wenn man Glück hat auch vollständig Digitalisierte Beiträge enthält. Die Meisten sind aber nur als Überschriften erhalten.
http://www.pregled.unsa.ba/new/index.php
Casopis za drustvena Pitanja - ist eine auf der Uni Sarajewo erscheinende Zeitschrift, die auch eine Menge in digitaler Form zu bieten hat.
Weiter ist für mein Gebiet noch eine Webseite hilfreich: die kroatische Seite Hrcak (was so viel wie Hamster bedeutet).
Es ist ein Portal für alle Wissenschaftlichen Zeitschriften in Kroatien, natürlich auch für Geschichte.
Ansonsten habe ich mich an die guten alten Kataloge der verschiedensten Unis gehalten.

Übungsaufgabe 1

Momentan benutze ich eigentlich nur Facebook. Das auch nicht überdurchschnittlich viel.

Mittwoch, 18. April 2012

...

So dat hat ja mal geklapt!

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